Was ist FitSeat?

FitSeat ist ein neuartiger Schreibtischstuhl, mit dem man sich  während der Arbeit am Schreibtisch so bewegen kann wie auf einem Fahrradergometer. Er sieht jedoch aus wie ein Möbelstück und nicht wie ein Ergometer. Er ist klein und kompakt und durch seine Rollen kannt man ihn schnell dahin schieben, wo man ihn braucht. Er ist so gestaltet, dass er die Körperhaltung zur Arbeit am Schreibtisch optimal unterstützt.


Wie funktioniert der FitSeat?

FitSeat unterstützt und erweitert die Steh-Sitz Dynamik, die vielfach empfohlen wird, zum Beispiel durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Das bedeutet, dass es am gesündesten ist, wenn man abwechselnd im Sitzen, Stehen und beim Fahren mit dem FitSeat arbeitet.

Am besten dazu geeignet ist ein steh-sitz Schreibtisch, den man in der Höhe verstellen kann. Wenn Sie noch keinen höhenverstellbaren Schreibtisch besitzen, können Sie gerne einen bei mitbestellen, passend zur Farbe und Holzsorte Ihres FitSeats!


Komme ich dabei nicht ins Schwitzen?

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Nein, das wäre gerade in Arbeitskleidung nicht gewünscht!

Das Fahren mit dem FitSeat ist nur so anstrengend wie sie es möchten. Um die Gesundheit zu erhalten ist eine moderate Bewegung vollkommen ausreichend, und genau so ein leichte Bewegung ermöglicht das Fahren mit dem FitSeat!

Quellen:


Lenkt mich der FitSeat nicht zu sehr von meiner Arbeit ab?

Es ist sehr gut möglich, sich in kurzer Zeit an den FitSeat zu gewöhnen. Es gibt bereits eine Vielzahl an Studien, die belegen, dass man normale Schreibtischarbeit problemlos mit dem FitSeat kombinieren kann.

Quellen:


Warum ist passives Sitzen das neue Rauchen?

Sitzen ist bislang verbunden mit Inaktivität. Sobald wir uns hinsetzen und inaktiv sind, fährt der Stoffwechsel runter, die elektrische Aktivität in den Muskeln fällt sofort und wir verbrennen etwa nur noch ein Drittel der Kalorien. Die Wirkung von Insulin, die Enzyme zum Spalten von Lipiden (Fette)  und das Level guten (HDL) Cholesterins fallen ebenso. Daher steigt das Risiko für Diabetes und Übergewicht.

In Vergleichsstudien wurden bereits die Auswirkungen des Sitzverhaltens auf die Lebenserwartung untersucht. Bei Männern, die mehr als sechs Stunden täglich sitzen, war die Wahrscheinlichkeit 20% höher, dass sie das Ende der Studie nicht erlebten, im Vergleich zu Männern, die weniger als drei Stunden täglich sitzen. Bei Frauen stieg das Risiko sogar um 40%. Im Schnitt verbringen wir täglich 9,3 Stunden sitzend und 7,7 Stunden schlafend.

Hier noch ein Link zu einer Infografik mit dem Thema "Sitting is killing you"

Quellen:

  • Katzmarzyk, P.T. (2010): "Physical Activity, Sedentary Behavior, and Health: Paradigm Paralysis or Paradigm Shift?" Diabetes 59, 2717–2725.
  • Levine, J.A. (2010): "Health-Chair Reform Your Chair: Comfortable but Deadly." Diabetes 59, 2715–2716.
  • Patel, A. V, Bernstein, L., Deka, A., Feigelson, H.S., Campbell, P.T., Gapstur, S.M., Colditz, G.A. and Thun, M.J., 2010. Leisure time spent sitting in relation to total mortality in a prospective cohort of US adults. American journal of epidemiology, 172(4), pp.419–29. .
  • Vlahos, J. (2011): "Is Sitting a Lethal Activity?" The New York Times.
  • Wilmot, E.G., Edwardson, C.L., Achana, F.A., Davies, M.J., Gorely, T., Gray, L.J., Khunti, K., Yates, T., Biddle, S.J.H. (2012): "Sedentary time in adults and the association with diabetes, cardiovascular disease and death: systematic review and meta-analysis." Diabetologia 55, 2895–2905.

Ist Übergewicht wirklich so gefährlich?

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Weltweit sterben jährlich ca. 2,8 Millionen Menschen an den direkten Folgen von Übergewicht. Unter den 3,4 Millionen Menschen, die an Diabetes sterben sind ca. 44% auf Übergewicht zurückzuführen. Von den knapp 4 Millionen Menschen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben sind ca. 23% auf Übergewicht zurückzuführen.

Insgesamt sterben so jährlich ca. 8,3 Millionen Menschen an Übergewicht. Durch Rauchen sterben jährlich ca. 6 Millionen Menschen.

Quellen:

  • Laukkanen, J.A., Lakka, T.A., Rauramaa, R., Kuhanen, R., Venäläinen, J.M., Salonen, R., Salonen, J.T. (2001): "Cardiovascular fitness as a predictor of mortality in men." Arch. Intern. Med. 161, 825–831.
  • WHO | Cardiovascular diseases (CVDs) URL http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs317/en/
  • WHO | Diabetes URL http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs312/en/
  • WHO | Obesity and overweight URL http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs311/en/
  • WHO | Tobacco URL http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs339/en/

Was sind die Folgen von Bewegungsmangel?

Weltweit verursacht Inaktivität 6% der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 7% der Typ 2 Diabeteserkrankungen, 10% der Brustkrebserkrankungen und 10% der Darmkrebserkrankungen. Wenn Inaktivität um 10% bzw. 25% abnähme dann könnten über 500.000 bzw. 1,3 Millionen Todesfälle im Jahr verhindert werden.

Ohne Inaktivität würde die durchschnittliche Lebenserwartung der Weltbevölkerung um über 240 Tage steigen.

Infografik "Folgen von Bewegungsmangel"

Quellen:

  • Handschin, C., Spiegelman, B.M. (2008): "The role of exercise and PGC1α in inflammation and chronic disease." Nature 454, 463–469.
  • Lee, I.-M., Shiroma, E.J., Lobelo, F., Puska, P., Blair, S.N., Katzmarzyk, P.T., Lancet Physical Activity Series Working Group (2012): "Effect of physical inactivity on major non-communicable diseases worldwide: an analysis of burden of disease and life expectancy." Lancet 380, 219–229. 

Warum werde ich durch FitSeat fitter?

Es gibt viele Studien zu den positiven Effekten des Fahrradfahrens. Fahrradfahren führt nachweislich zu einer besseren Gesundheit, zu einer Verbesserung der Fitness des Herz-Kreislauf Systems, zu einer Verbesserung der Psychischen Gesundheit sowie zu einer Senkung des Risikos für Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf Erkrankungen,  Übergewicht und Diabetes.

Einzelne Studien zeigten außerdem dass physische Aktivität wie Fahrradfahren das Hautbild verbessert, das biologische Alter senkt (3x45 Minuten Radfahren in der Woche können bis zu 9 Jahre "einsparen") und das Risiko für Impotenz für Männer über 50 senken.

Quellen:

  • Blair, S.N., Kohl, H.W., 3rd, Barlow, C.E., Paffenbarger, R.S., Jr, Gibbons, L.W., Macera, C.A. (1995): "Changes in physical fitness and all-cause mortality. A prospective study of healthy and unhealthy men." JAMA 273, 1093–1098.
  • Cavill, N., Davis, A. (2007): "Cycling and health - what’s the evidence?"
  • Cherkas LF, Hunkin JL, Kato BS, et al. (2008): "The association between physical activity in leisure time and leukocyte telomere length." Arch Intern Med 168, 154–158.
  • De Hartog, J.J., Boogaard, H., Nijland, H., Hoek, G. (2010): "Do the Health Benefits of Cycling Outweigh the Risks?" Environ Health Perspect 118, 1109–1116.
  • Oja, P., Titze, S., Bauman, A., de Geus, B., Krenn, P., Reger-Nash, B., Kohlberger, T. (2011): "Health benefits of cycling: a systematic review." Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, 496–509.

  • 9 Benefits of Cycling, n.d. URL http://distanceforadifferencetour.org.au/benefits-of-cycling/


Bin ich mit FitSeat wirklich leistungsfähiger?

Bewegung ist ein guter Ausgleich für den Körper und bringt den Kreislauf in Schwung. So wird auch das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt.

Es gibt viele Studien die zeigen, wie gut Bewegung auch bei geistiger Tätigkeit tut. Zum Beispiel steigert Bewegung die Fähigkeit zum Lernen von Vokabeln, und zwar am besten wenn die Bewegung während der Lernphase stattfindet und nicht davor oder danach. Auch bei Schülern hat mehr Bewegung zu deutlichen Verbesserungen der Schulnoten geführt.

Bewegung tut dem gesamten Körper gut, also können wir durch Bewegung auch mehr leisten!

Quellen:

  • Steinberg, H., Sykes, E.A., Moss, T., Lowery, S., LeBoutillier, N., Dewey, A. (1997): "Exercise enhances creativity independently of mood". Br J Sports Med 31, 240–245.
  • Schmidt-Kassow et al. (2013): „Physical Exercise during Encoding Improves Vocabulary Learning in Young Female Adults“. PLoS ONE
  • Booth et al. (2013): „Associations between objectively measured physical activity and academic attainment in adolescents from a UK cohort“. Br J Sports Med.

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